Begegnungen

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Ursula & Klaus

16. Januar 2016, Calitzdorp, Western Cape, Südafrika

Ursula aus der Schweiz und Klaus aus Deutschland betreiben an der Hauptstrasse von Calitzdorp nach Ladismith einen Pad Stall mit Früchten, Dörrfrüchten, Riegeln aus Dörrfrüchten, Marmelade und vielem mehr. Mit dem Erlös betreiben sie einen Kindergarten für die Schwarzen der Township von Calitzdorp. Dort erhalten die Kinder zwei Mahlzeiten täglich, nämlich Frühstück und Mittagesse. Ursula & Klaus sehen dies als Lebensaufgabe.

Die Gebäck, Marmelade, Früchte und Dörrfrüchte sind von hoher Qualität. Anhalten und einkaufen. Zudem verkaufen die beiden auch Kocher, die auf Sonnenenergie basieren.

Moni & Roli

30. Januar 2016, Mata Mata, Kgalagadi National Park, Südafrika

Ein dunkelblauer Toyota Landcruiser fährt hinter uns auf einen Campingplatz. Aha, Schweizernummer, stellt Vreni fest. Und schon kommen die zwei zu uns herüber, was in eine fröhliche und spannende Plauderstunde mündet. Es gibt sie also doch – die durch und durch sympathischen Schweizer sind noch nicht ausgestorben! Moni & Roli sind für 18 Monate im südlichen Afrika unterwegs. Mehr darüber auf ihrer eigenen Webseite!

Matthias

11. Februar 2016, Ou Skip Caravan Park, Melkbosstrand, Kapstadt

Wir hatten den mittelgrossen LKW-Allrad-Camper hinter den Büschen schon gesehen – es war aber niemand da. Dann plötzlich eine Stimme: „Hallo, wollte nur mal schauen, wer ihr seid und von wo ihr kommt.“ Mit Matthias erleben wir zwei spannende Abend in Kapstadt und noch mehr tolle Tage und Abende auf der Farm Elisenheim bei Windhoek.

Seinen VW-MAN LKW mit 8,5 Tonnen Gesamtgewicht hat er selber ausgebaut und kommt darüber ins Schwärmen – auch wir kommen ins Schwärmen. Das Fahrzeug ist auf Elisenheim untergestellt und Matthias bereist während mehrerer Monate im Jahr das südliche Afrika. Er sei noch berufstätig meint er – so ganz können wir ihm das nicht abnehmen. Immerhin ist auch auf den Fotos zu sehen, dass er eigentlich gar nicht mehr nach Europa zurück will.

Werner und Margreth

14. Februar 2016, Namibia, Hobas Rest Camp, Fish River Canyon

Ein aktives Schweizerpaar mit viel Charme, Freundlichkeit und Fröhlichkeit. Auch nicht mehr ganz so jung – wie wir. Margreth singt gerne und setzt sich spontan zu uns, um mitzusingen (ja, ich habe meine Reisegitarre dabei). Drei bis vier Monate pro Jahr verbringen sie mit ihrem „IGECO“ „über Stock und Stei“ im Südlichen Afrika. Den 18-jährigen Iveco 4×4 Camper mit bewegter Geschichte haben sie in In Windhoek eingestellt. Wir freuen uns sehr, Margreth und Werner wieder zu sehen.

Peter und Gabi

19. Februar 2016, Namibia, Lüderitz, Shark Island Rest Camp

Die Erde zittert. Ein Panzer im Anmarsch? Ein Armeefahrzeug? Jedenfalls ist es gross, das Ding, das – wie wir später erfahren – GLOBI heisst. Ein Herr steigt aus – nicht mehr ganz jung und mit weissem Bart, der einen weisen Menschen verrät –  kommt zu uns herüber. Gefahr für uns? Nein, er grüsst freundlich und stellt sich als Peter vor. Später lernen wir auch Gabi kennen und haben Gelegenheit auszutauschen. Wirklich gute Gespräche. Danke Peter und Gabi, dass wir euch kennen lernen durften. Unsere Wege kreuzen sich sicher wieder einmal.

Noch etwas zu GLOBI: er bringt 24 Tonnen auf die Waage. Technik vom Feinsten. Aber am Besten schaut ihr euch auf der Webseite von Peter und Gabi selber um.

Reinhard (Reini)

17. März 2016, Gästefarm Elisenheim, Windhoek, Namibia

Auf der Gästefarm Elisenheim steht Reini mit seinem Landrover etwa eine Woche neben uns und bereitet sich auf eine Reise zusammen mit Freunden vor. Auch sein Landy steht auf Elisenheim, wenn Reini gerade auf Heimaturlaub in der Schweiz weilt. Reini reist oft alleine. Er ist die Strecke Schweiz – südliches Afrika in Etappen alleine gereist und weiss von seinen Reisen viel zu erzählen. Reini – dich werden wir gerne und sicher wieder sehen und das mit Freuden.

Über Reini’s Erlebnisse gibt seine Webseite Auskunft.

Thomas und Conny – MANToCo

18. März 2016, Gästefarm Elisenheim, Windhoek, Namibia

Auf Elisenheim wird ein kleines Treffen von Allrad-LKW-Wohnmobilen spontan durchgeführt. Wir gehören zwar nicht dazu – der Sprinter ist kein LKW – werden aber dennoch eingeladen und lernen die überaus begeisterten Thomas und Conny kennen. Seit vier Jahren sind sie mit ihrem LKW nun unterwegs, haben zu Hause alles aufgegeben, alles verkauft und leben nun ausschliesslich in ihrem LKW. Da wo sie gerade sind, ist ihr Zuhause. In ihrem ersten Reisebuch-Bildband berichten die beiden über den Anfang ihres Reiselebens und über ihre erste Reise in den nahen Osten. Zwei spannende Menschen, mit einer spannenden Webseite, die wir gerne wieder treffen.

Alphornbläser

20. März 2016 – Gästefarm Elisenheim, Windhoek, Namibia

Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Ein zusammenschiebbares Alphorn! Wer den sympathischen Zürcher mit Bernerdialekt kennt, bitte melden und Daten durchgeben.

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Walter & Iris

14. April 2016, Camping des Sedia Hotels, Maun, Botswana

„Du, da fährt ein 4×4 Sprinter unter den grossen Baum neben uns“ – Wir lugen hinter den Vorhängen neugierig zum dunkelgrünen Allradsprinter hinüber. „Es könnte ein Schweizer Fahrzeug sein“.

Bald darauf kommen Iris und Walter auf uns zu, Iris zu Fuss – Walter im Rollstuhl. Wir begrüssen uns und nehmen an unserem Camping Tisch Platz und schon sind wir mitten im Gespräch. Walter und Iris kommen aus dem Luzernischen, vom Nachbardorf einer Verwandten. Sie haben ihren Allrad Sprinter zweckmässig ausgebaut, so dass der Rollstuhl auch noch Platz findet. Da beide noch berufstätig sind, kommen sie regelmässig ins südliche Afrika in den Urlaub. Diesmal sind es 7 Wochen. Ihren 4×4 Sprinter haben sie in Namibia eingestellt. Das südliche Afrika kennen sie schon wie ihre Westentasche. Wir freuen uns, dass die beiden den Mut haben auch mit Rollstuhl abgelegene Regionen zu bereisen – wie zum Beispiel die Central Kalahari.

Wir verbringen gemeinsam auch noch einen schönen Abend und hoffen, die beiden im südlichen Afrika oder in der Schweiz wieder zu sehen.

Hier geht’s zur Webseite von Walter und Iris.

Nulle und Jeppe

20. April 2016, Piper Pans, Central Kalahari Game Reserve, Botswana

Auf der frühmorgendlichen Pirschfahrt um eine der Piper Pans überraschen wir Nulle & Jeppe aus Dänemark beim Frühstück. Später sitzen wir auf ihrem Camp noch etwas zusammen und tauschen aus. Nulle & Jeppe sind erfahrene Afrika Reisende, sie mieten ihre Fahrzeuge jeweils für eine gewisse Zeit bei einem renommierten Vermieter in Namibia.

Nulle & Jeppe verwundern sich, dass nur so wenige Dänen auf Reisen gehen. Dieses überaus sympathische Paar aus Dänemark lässt uns verwundert fragen, weshalb denn WIR es noch nie nach Dänemark geschafft haben. Das müssen wir bei Gelegenheit unbedingt nachholen!

Martin und Christin

19. Mai 2016, Gästefarm Elisenheim, Windhoek, Namibia

Zwei freundliche Deutsche, die sich in Kapstadt niedergelassen haben. Wir finden sofort den Draht zueinander. Martin und Christin sind viel und monatelang auf Achse im südlichen Afrika. Martin hat viele Tipps parat – es sprudelt nur so von Lösungsansätzen. Z.B. dass wir unseren stinkenden Abwassertank (Grauwasser) mit Chlor reinigen können oder wie und wo wir bei unserer Fahrerkabine Schlösser anbringen könnten, um vor Einbruch besser gesichert zu sein.

Ihr schönes Wohnmobil auf Basis eines australischen Toyota Landcruisers mit beeindruckendem 8 Zylindermotor und 250 PS und verlängertem Radstand beeindruckt. Es gleicht ein wenig einem „Wüsten-Schiff“, Rumpf allerdings nach oben. Kein Wunder, es wurde auch von einem Schiffsbauer in Kapstadt gebaut.

Danke für eure wertvollen Tipps – wir freuen uns, wenn wir euch bei Gelegenheit wieder treffen.

Hier geht’s zum Blog von Martin und Christin

Helena & Odette

29.05.2016, Namutoni, Etosha Nationalpark, Namibia

Helena & Odette fallen uns von Anfang an auf. Wir sehen sie sowohl auf dem Campingplatz und immer wieder bei den Wild-Beobachtungs-Fahrten. Ihr buckeliger Camper ist nicht zu übersehen. Irgendwann dann stellen wir fest, dass wir uns mit den beiden unterhalten können, weil Helena unsere Sprache spricht und Odette mit NL-Wurzeln, aber in der Schweiz arbeitende und lebend, uns ebenfalls gut versteht.

Da wir die gleichen Camps besuchen, treffen wir uns immer wieder sowohl im Camp, wie auch auf den Game-Drives (Wild-Beobachtungs-Fahrten) und tauschen unsere Tier-Sichtungen aus. Helena und Odette sind grosse Natur-Fans mit viel, ja sehr viel Ausdauer. Ja, zugegeben, die Leoparden die ihr beobachten konntet, hätten wir auch gerne gesehen …

Paul & Edith

29.05.2016, Namutoni, Etosha Nationalpark, Namibia

Neben uns campt ein Südafrikanerpaar mit Gelände-Wohnwagen und schönem Toyota 4×4. Ihr Gespann ist uns abgewandt aufgestellt, weshalb es nicht sogleich zu Kontakt kommt. Irgendwann dann die Frage: „du, sprechen  die da drüben schweizerdeutsch?“

Wir sprechen die beiden bei Gelegenheit in schweizerischer Mundart (genauer: Züridüütsch) an – und erhalten prompt Antwort in Schweizerdeutsch (Züridüütsch natürlich!).

Aus einem Jahr Arbeit für eine namhafte Schweizerfirma in Johannesburg wurden über 40 Jahre! Edith und Paul leben also seit über 40 Jahren in Südafrika, sind pensioniert und mehr auf Reisen unterwegs als zu Hause. Wir verstehen uns sogleich prächtig und der Gesprächsstoff geht uns nicht aus. Paul & Edith teilen uns auch gerne ihre persönlichen Reiseerfahrungen mit und versorgen uns mit Reiseunterlagen. Die beiden sind ein paar Jahre älter als wir, aber frisch und lebendig und lebensfreudig. Sie sind für uns eine Ermutigung, weil wir sehen, dass man auch jenseits der 70-Jahre-Grenze noch lebendig sein kann.

Als wir erfahren, dass Paul und Edith Modelleisenbähnler sind und dass sie eine Modelleisenbahn nach SBB-Vorbild (in Südafrika!) bauen – lebt der Gesprächsstoff noch mehr auf. Ja, wir kommen euch gerne besuchen auch, aber nicht nur der Modelleisenbahn wegen.

Bild folgt.

Dania und Thorsten

27.05.2016, Namutoni, Etosha Nationalpark, Namibia

Wir sind gerade in Namutoni angekommen und besorgen uns eine Karte des Nationalparks. Draussen steht ein abenteuerliches Fahrzeug in Postauto-Gelb neben unserem. Da kommt ein junges deutsches Paar um die Ecke, lächelt, grüsst und schon sind wir im Gespräch …

Dania & Thorsten sind auf der Hochzeitsreise – von Bembel Town in Deutschland nach Cape Town in Südafrika. Das ist jetzt aber eine tolle Idee – eine Hochzeitsreise durch Afrika. Viel besser aus unserer Sicht als vier Wochen in einem Luxus-Luxus-Hotel auf einer Luxus-Luxus-Insel. Eine solche Reise fordert und schweisst zusammen. Uns ist das äusserst sympathisch – warum sind wir damals vor 40 Jahren nicht auch auf diese Idee gekommen?

Wir treffen das sympathische Paar nochmals im Camp Halali und danach bei der Wasserstelle Homob … und kurz darauf muss die Kupplung des Wüstenwürfels (oder auch Bembel with care) den Geist aufgegeben haben. Das liest du aber am besten auf dem spannenden Blog von Dania & Thorsten.

Heinrich und Marijke

08.06.2016, Olifantsrus, Etosha Nationalpark, Namibie

Kurzes freundliches Winken herüber zu unseren Nachbarn, die gerade ein Zelt aufstellen. Später ein kurzer Schwatz mit der Frage wie’s geht. Danach sehen wir uns jeweils vor Sonnenaufgang vor dem Tor des Camps, vor welchem wir warten, bis wir in die Wildnis hinaus fahren dürfen.

Die beiden Südafrikaner sind begeisterte Tierbeobachter. Sie notieren ihre Tierbeobachtungen und versehen diese mit Punkten. Z.B. kriegt ein schlafender Löwe lediglich 1 Punkt, ein jagender Löwe jedoch 5 Punkte. Ein Wort gibt das Andere. Dann treffen wir die beiden eine Woche später rein zufällig wieder im Erindi Game Reserve …

Cathy

14.07.2016, Palmwag

Giraffen gehen über die Strasse, ein Fahrzeug vor uns hält um zu fotografieren – wir halten auch, um das Bild nicht durch den aufgewirbelten Staub der Schotterstrasse zu ruinieren. „Ah, das ist doch die, der wir gestern die Durchfahrt ermöglicht haben?“ Ein kurzes Gespräch, schliesslich stellen wir uns gegenseitig vor. Wir haben das selbe Tagesziel und fahren deshalb 100 Km weiter auf den gleichen Campingplatz. Da lernen wir Cathy kennen. Sie ist eine bekennende Alleinreisende mit einem kurzen Toyota Landcruiser und Zelt, Portapotti auf dem Beifahrersitz und Laptop für die Arbeit. Mit Cathy zusammen unternehmen wir einen Ausflug in den Hoanib Fluss zu den Desert Elefanten. Später treffen wir uns wieder in Swakopmund und – wie sie überzeugt meint – sicher noch einmal. Cathy verkauft „Herbalife“ Produkte für gesundes Essen. Nahrungsergänzung. Davon kann sie mittlerweile leben und reisen. In ihrem früheren Leben war sie eine professionelle Jägerin, die vielen Jägern geholfen hat, einen Leoparden, Löwen oder weiss nicht was zu schiessen. Davon nimmt sie heute deutlich Abstand.